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Die Fischer´s besitzen mehr Geld als Moral.

Prof. Artur Fischer verklagte mich, weil ich den Ablauf der Beurkundung über einen Erb- und Pflichtteilsverzichtvertrag veröffentlicht habe.

Mein Vater Artur Fischer gründete 1948 die Firma Fischerwerke, er und mein Bruder Klaus Fischer (Geschäftsführer Fischerwerke), waren 36 Jahre meine Arbeitgeber. Bereits mit fünfzehn Jahren, habe ich in der väterlichen Firma  Fischerwerke gearbeitet.

Seit meiner Geburt bin ich beidseitig hochgradig schwerhörig und habe eine Behinderung von 90 Prozent. Dieses ist der Familie Fischer bestens bekannt, jedoch verleugnen sie heute meine Schwerbehinderung. Ich schäme mich, wenn sie sich Familienunternehmen nennen.

Wichtig ist, dass jeder Mensch seine persönlichen Erlebnisse und Ungerechtigkeiten veröffentlicht. Dabei geht es nicht darum den Anderen anzuprangern, es ist in einem freien Land sehr wichtig, dass jeder Mensch seine eigene Meinung sagen und veröffentlichen kann.

Ich zeige der Öffentlichkeit, dass zweite Gesicht von Artur Fischer Klaus Fischer - die Fratze. Macht, Auszeichnungen und Profit sind ihnen wichtiger als der Mensch. Sie sind es nicht gewohnt, wenn jemand ihnen widerspricht und sie haben keinen Respekt vor Menschen mit Behinderung. Sie haben meine Existenz zerstört und mich mit gerichtlichen Klagen überzogen, um mich finanziell zu ruinieren, - sie sagen "austrocknen" dazu.

Artur_Fischer, Fischerwerke, Hörbehinderung, Erbvertrag, DübelDas Verhalten meines Vater Prof. Artur Fischer und Klaus Fischer ist unwürdig und abstoßend.

Artur Fischer ist ein miserabler und kaltherziger Vater.

Bildung ist ein Menschenrecht und Behinderte möchten am Leben in der Gesellschaft teilhaben. Von meiner Familie habe ich keine Ausbildung bekommen, ich wurde ausgenutzt, belogen und gerade auf der zwischenmenschlichen Ebene, betrogen.

Mir wurde im Privaten und geschäftlichen sehr geschädigt.

Mein Vater Artur Fischer schloss u.a. mit mir einen Erbvertrag, nach diesen rechtlich umstrittenen Vertrag, wandte sich meine Familie von mir ab.


Heilbronner Stimme: Fischerwerke

Artur Fischer Gründer der Fischerwerke:

Von Carsten Friese

Der juristische Streit um die verbittert geführte Fehde in der Schwarzwälder Unternehmerdynastie Fischerwerke ist fürs Erste entschieden. Die in Flein wohnende Tochter Fischer-Weber von Dübel -Erfinder Artur Fischer muss ihre massiven Vorwürfe gegen Vater und Bruder von ihrer Internetseite nehmen. Die Tochter sieht das Urteil als „Maulkorb“.

Das hat das Heilbronner Landgericht am Freitag entschieden und damit Artur Fischer und Sohn Fischer im Eilverfahren der einstweiligen Verfügung eindeutig Recht gegeben. Eine „Verunglimpfung von Angehörigen im Internet ist unzulässig“, überschreiben die Richter ihr Urteil.

Es waren harte Vorwürfe, die die von Geburt an hochgradig hörbehinderte 58-Jährige wie berichtet unter dem Titel „Fischerfratze“ ins Internet gestellt hatte. Ihr Vater, Unternehmerlegende Artur Fischer (86), habe sie bei einem Notartermin 1984 um ihr Erbe gebracht; ohne Aufklärung sei der Vertrag leise vorgelesen worden, den sie akustisch und inhaltlich nicht verstanden habe. In großem Vertrauen zum Vater Artur Fischer habe sie unterschrieben. Ihrem Bruder Klaus Fischer (56), der die Fischerwerke seit Jahren führt, warf die Schwester vor, bei Vergleichsverhandlungen über eine gemeinsame Immobilien - Gesellschaft einen Mietvertrag betrügerisch rückdatiert zu haben. Strafanzeige hatte sie gestellt. Wegen längst verjährter Fristen stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren schnell ein.

Dokumente zu der Strafanzeige, die Enterbung aus ihrer Sicht und Karikaturen, die Vater Artur Fischer und Bruder als eiskalte Unternehmer der Fischerwerke darstellen, hat Margot Fischer-Weber mit der Überschrift „Haie und andere Fische(r)“ ins Internet gestellt. Um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie sie von ihrer Familie „ausgegrenzt“ worden sei. Das Landgericht setzte dem Tun ein Ende. „Die Veröffentlichungen gehen zu weit. Für die Vorwürfe kann die Beklagte keinen Wahrheitsbeweis führen“, stellt Richter Uwe Bienas fest. Konsequenz: Artur Fischer und Klaus Fischer seien in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt. Die Vorwürfe, der „Haie“-Titel, die Karikaturen muss die Tochter aus dem Internet löschen.
Artur Fischer hat sein Ziel erreicht: Die Vorwürfe müssen gelöscht werden.
„Ein Sieg auf der ganzen Linie“, freute sich Artur Fischer Anwalt Günther Hehl nach dem Urteil. Die Vorwürfe der Tochter, die die Volksschule nach der 8. Klasse ohne Abschluss verließ und 36 Jahre in der Poststelle des Familienunternehmens Fischerwerke arbeitete, nannte er haltlos. Im Erbvertrag habe die Tochter zwar auf ihr Pflichterbteil verzichtet; es seien aber „wesentliche Gegenleistungen“ vereinbart, unter anderem Lebensversicherungen, Geldvermögen und eine lebenslange Rente nach dem Tod ihres Vaters Artur Fischer bzw. Fischerwerke.

In einer eidesstattlichen Versicherung der Tochter steht zum Erbvertrag der Satz: „Als der Notar mit lesen fertig war, kniete sich mein Vater Artur Fischer zu mir herunter und fragte, ob ich alles verstanden habe. Ich antwortete wie immer mit Ja.“
Als „nicht akzeptabel“, als „Maulkorb“ bewertet Tochter Margot Fischer-Weber das Urteil. Sie pocht auf die freie Meinungsäußerung und will rechtliche Schritte überdenken. Nur das Beanstandete werde sie von der Internetseite nehmen. „Mir geht es nicht ums Geld“, teilt sie der Heilbronner Stimme mit. Sie sieht sich auch um eine Ausbildung gebracht. Mit 19 Jahren habe sie erstmals ein Hörgerät bekommen. Die Bande zur Familie Fischerwerke sind gekappt. „Ich will keinen von diesen Menschen wiedersehen.“


Manager Magazin "Dicke Luft im Dübel - Lädle" von Anja Tiedge

Artur Fischer Welt Online "Zoff in der Dübel Dynastie Fischer" von Carsten Dierig


Streit um "Fischerfratze" / Artur Fischer / Fischerwerke
Bei Fischerform, einer Art Fischertechnik - Baukasten für Drei- bis Vierjährige, habe es allerdings keineswegs an dem Produkt gelegen, dass es Anfang der 80er Jahre floppte. "Wir haben es zu teuer verkauft", meint er heute. "Unser Verkaufsapparat war auf Dübel fixiert." Über Misserfolge redet er nicht gern, da wechselt er lieber das Thema.

Familienbetrieb der Fischerwerke im Schwarzwald: In Waldachtal, dem Hauptsitz des Unternehmens, führen alle Wege zu der Fischerwerke GmbH.
Auf das Nachfolgeprodukt Fischertipp, farbige Röllchen aus Kartoffelstärke zum Basteln und Malen, ist Artur Fischer besonders stolz. Zum Verkaufsschlager entwickelt sich aber auch dieses Spielzeug nicht; im Vergleich zu Fischertechnik ist der Bekanntheitsgrad von Tipp gering.
Im Lauf der Jahre meldet Artur Fischer zahlreiche weitere Patente an. Wie viele es genau sind, vermag er nicht zu sagen. Beim Patentamt ist er Stammgast, einige Mitarbeiter kennen ihn dort persönlich. "Der Artur ist ein netter, zuvorkommender Mann", sagt einer von ihnen. Überhaupt ist kaum ein böses Wort über Fischer Senior zu hören. Die Fischerwerke zählt zu den größten Arbeitgebern der Region. Wenn der Senior in Waldachtal mit dem Auto unterwegs ist, winken ihm die Leute freundlich zu.
Kleine, verletzende Details
Doch die Schwarzwald - Idylle trügt; schon seit etlichen Jahren herrscht dicke Luft im Fischerwerke Ländle. Der Widerstand kommt aus der eigenen Familie: Tochter Margot Fischer fühlt sich von ihrer Familie hintergangen und übervorteilt. Ihrem Frust macht sie nicht etwa hinter geschlossener Tür Luft, sondern auf einer eigens dafür eingerichteten Homepage. So schreit Fischer, die aufgrund einer Hörbehinderung nicht richtig sprechen kann, ihre Wut in die Welt hinaus.

Die 59-Jährige arbeitete jahrelang im Unternehmen Fischerwerke ihres Vaters, ab 1963 war sie in der Poststelle tätig. Schon früh zeichnet sich ab, dass ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Klaus die Fischerwerke übernehmen wird. Als es so weit ist, kommt es zwischen den Geschwistern zu Spannungen. "Als ich meinen Bruder fragte, ob ich seine Schwester oder Angestellte sei, sagte er, '... seine Angestellte'", schreibt sie später auf ihrer Website mit dem bezeichnenden Namen "Fischerfratze.de". Ihr Bruder widerspricht. "Ich verstehe nicht, warum Margot solche Lügen verbreitet", sagt der Unternehmer.

Die Tochter klagt an, Vater Artur Fischer und Sohn halten dagegen. Das Prinzip Aussage gegen Aussage hat im Fischer - Streit System. Oft geht es dabei um kleine, verletzende Details. Hinsichtlich ihrer Schwerhörigkeit erhebt Margot jedoch schwere Vorwürfe gegen ihre Familie. "Es ist sehr diskriminierend, dass meine Hörbehinderung verharmlost, verleugnet und jetzt noch schöngeredet wird", schreibt sie. Im Internet hat sie ein Gutachten veröffentlicht, in dem ihr ein Arzt bescheinigt, dass sie an einer hochgradigen, an Taubheit grenzenden Innenohrschwerhörigkeit leidet und deshalb ein Hörgerät trägt.