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Artur Fischer ist mein Vater und er gründete 1948 die Firma Fischerwerke GmbH & Co. KG. Mein Vater und mein Bruder Klaus Fischer waren 36 Jahre meine Arbeitgeber. Seit dem 15 Lebensjahr habe ich in der Firma meines Vaters gearbeitet. Im Alter von 50 Jahren wurde ich dann plötzlich durch meinen Vater und Bruder arbeitslos. Warum mache ich meine Lebensgeschichte öffentlich? Weil mein Vater Prof. Artur Fischer sich durch sein bisheriges Auftreten in der Öffentlichkeit als erfolgreicher Unternehmer dargestellt hat, der sich im sozialen Bereich engagiert, hier vorallem auch in der Arbeit mit Behinderten. Diese Behindertenfreundlichkeit habe ich nicht zu spüren bekommen. Ich zeige der Öffentlichkeit, dass es nicht nur eine positive Seite bei meinem Vater Artur Fischer und meinem Bruder Klaus Fischer gibt. Mein Vater und mein Bruder stehen im öffentlichen Interesse. Sie haben sehr viel Macht und sind es nicht gewohnt, dass jemand widerspricht. Die Menschen, die meine Geschichte lesen, sollen sich eine eigene Meinung bilden können, indem sie alle Fakten lesen - und nicht nur die, die mein Vater u. Bruder bereit sind offen zu legen.

Gleichzeitig hilft mir die Internetseite, dass Erlebte zu verarbeiten.

Ich heiße Margot Fischer-Weber, geborene Fischer und wurde 1948 als Erstes von zwei Kindern in Freudenstadt geboren. Seit Geburt bin ich beidseitig hochgradig schwerhörig. Mein Mann Herr Weber, ist 1995 im Alter von 47 Jahren gestorben. Unsere Ehe blieb kinderlos. Wie bereits erwähnt, habe ich mit fünfzehn Jahren in der Firma meines Vaters Artur Fischer, den Fischerwerken in Waldachtal gearbeitet. Ich habe keinen Schul- und Berufsausbildung. Ich fühle mich von meiner Familie ausgenutzt, belogen und gerade auf der zwischenmenschlichen Ebene, insbesondere was meine Kindheit und mein Lebensglück anbelangt, betrogen.

Mir wurde privat und geschäftlich sehr geschädigt und meine Familie verleugnet bis heute meine Hörbehinderung. Liegt die Antwort im Erb - und Pflichtteilsverzichtvertrag?

Ich lese seit meiner Kindheit vom Mund ab. Auf dem Rechten Ohr höre ich gar nichts und auf dem Linken nur mit einem Innenohrhörgerät. Für meine Mutter Rita Fischer, war es immer nur wichtig, dass ich lange Haare trage, damit mein Hörgerät nicht zu sehen war. Sie sagte zu mir, "... mit meiner Schwägerin könnte man repräsentieren - mit mir nicht." Von ihr kamen auch Sätze wie:"...lerne erst einmal Deutsch und du bist doch nicht gesund."

Mein Vater Artur Fischer (PDF Datei) und mein Bruder Klaus Fischer, waren meine Arbeitgeber in den Fischerwerken. Keiner wusste es besser als sie, dass ich nie eine Ausbildung absolviert hatte. Keiner wusste es besser als sie, dass ich eine Hörbehinderung habe - nur diese sollte vertuscht werden.

Menschenverachtend und diskriminierend geht meine Familie mit meiner Schwerbehinderung um. Gutachten;  Gutachten Dr. Lorenzen, Heilbronn.