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Das Gericht wird "angerufen" von der Fa. Fischerwerke GmbH & Co. KG bzw. meinem Vater Artur Fischer, Erfinder des Fischerdübels und Bruder Klaus Fischer.

Text von den Rechtsanwälten meines Vaters und Bruder.


Sehr geehrte Frau Kollegin,

wie Ihnen bekannt ist, vertreten wir die Herren Prof. Dr. h.c. Artur Fischer und Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer.

Ich habe Sie bereits telefonisch darauf hingewiesen, dass unter den Namen Ihrer Mandantin Frau Fischer-Weber seit ca. 2 Wochen eine Web-Site mit dem Titel "Haie und andere Fische (r) unter der Domain "fischerfratze.de" ins Internet gestellt ist.

Darin werden über unsere Mandanten Herr Artur Fischer und Klaus Fischer unwahre Tatsachenbehauptungen aufgestellt, die zumindestens den Tatbestand der üblen Nachrede erfüllen, sowie mehrfach beleidigende Äußerungen getätigt.

In Ihrer Strafanzeige an die Staatsanwalt Rottweil gegen Herrn Klaus Fischer wegen des Verdachts des Betruges (Abschnitt Strafanzeige) wird der konkrete Verdacht geäußert, Herr Fischer habe in den Verhandlungen über die Auflösung der BGB-Gesellschaft einen rückdatierten Mietvertrag vorlegen lassen, um einen für sich finanziellen Vergleichsabschluss zum Nachteil Ihrer Mandantin zu erwirken.

Diese Behauptung ist unwahr. Diese falsche, Herrn Klaus Fischer herabwürdigende Tatsache wird nunmehr durch die Einstellung in das Internet in strafbarer Weise wiederholt.

Der in Ihrer Anzeige zitierte Herr W...., der angeblich eine Rückdatierung telefonisch bestätigt haben soll, wird als Zeuge bestätigen, dass er eine solche Äußerung nicht gemacht hat.

Im Abschnitt "Der Erbvertrag" wir Herr Prof. Artur Fischer in ehrenverletzender Weise unterstellt, er habe im Zusammenwirken mit dem Notar und seinem Anwalt absichtlich seine hilflose Tochter eine Urkunde mit Erbverzicht unterschreiben lassen, die sie weder akustisch noch inhaltlich verstanden habe. Auch dieses ist unwahr.

Auch mehrere Karikaturen, die jeweils unschwer unsere Mandanten erkennen lassen, haben ebenso ehrenverletzenden Charakter wie der Titel indem unsere Mandanten als "Haie" bezeichnet werden.

Sollte Ihre Mandanten nicht dafür sorgen, das die Website fischerfratze.de, bis spätestens Mittwoch den 14. Juni 2006 aus dem Internet entfernt wird, muss sie damit rechnen, dass unsere Mandanten Artur Fischer und Klaus Fischer, alle zu Gebote stehenden rechtlichen Mittel gegen sie ergreifen werden.

gezeichnet

Hehl                     von der Kanzlei Kees, Hehl, Heckmann aus Stuttgart


Seite 1:

Seite 2:


Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung vom 04.07.2006.

Seite 2


Ein Nachtrag von meinem Vater Artur Fischer an das LG Heilbronn.

Seite 1:

Seite 2:


Verfügung vom Landgericht Heilbronn.

Verfügung  Landgericht Heilbronn vom 07.07.2006.

Seite 2

Verhandlung 26.07.2006, Landgericht Heilbronn.